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Teil 6 meiner Roadmovie

So kalt ist mir lange nicht mehr gewesen, ich kam kaum noch aus meiner Karre raus heute morgen, null Grad war´s wie ich befürchtet habe, zum Glück konnte ich dann heißen Kaffee schlürfen, in dem so einladenden Kiosk am Campingplatz. Jetzt muss ich schon langsam einen Kassensturz machen, mir das Geld pro Tag einteilen, um nicht frühzeitig blank zu sein. Würde mein Scorpio 2,9 l doch ein bisschen weniger schlucken, aber schließlich schlafe ich auch in der Kiste, und wenn er mir dafür Platz bereit stellt, darf er auch was zu schlucken haben. Was mir schon auf den Keks geht, ist die Tatsache, dass ich mit niemandem reden kann, also spreche ich ab un zu mit mir selber.

Kurz und gut, heute solls ein Stück weiter in Richtung Süden gehen, Prüm, Bitburg, Trier, Autobahn Luxemburg bis nach Frankreich rein, schätze ich.

In Bitburg musste ich dann unbedingt ins Brauhaus, an der Kupfertheke gabs das beste Bit, das ich je gertunken habe, und dann dachte ich auf einmal, bist du hier schon im Ausland, die Eifeler sprechen eine Sprache, die unsereins echt nicht verstehen kann, Mannomann, ist das lustig, und gequalmt wird auf Deufelkommraus.

Danach fährt der liebe Ford made in Cologne ganz souverän die Todesstrecke Bitburg Trier ab, eingequetscht von unzähligen LKW´s aus Spanien etc. Da ist die Hölle los, glaubts mir. Und dann kommt endlich die Erlösung, das Schild Autobahn nach Luxemburg, nach nur 10 Minuten bist du im Billigland Luxembourg, wo ich direkt an der Grenze erst mal den Schluckspecht für wenige Euros beruhigen kann. Im Restaurant meint man schon, in Frankreich zu sein, so richtige Garcons, sprechen alle deutsch, französisch und was weiß ich, der Café natürlich stark und bitter.

Nach kurzer Fahrt an der Stadt Luxemburg vorbei kommt dann die ersehnte Autobahn in Richtung Süden, und zwar schnurstracks, Metz, Nancy, Toul.

In Nancy mache ich jetzt mal einen Schlenker in die Stadt rein, wenn es nur nicht so schnell düster würde, wollt ihr nicht mitkommen??? Hier in Nancy würde ich auf euch warten, das ist schon so anders hier, hätte ich nie gedacht. ich schlafe heute abend irgendwo in der Stadt in meinem geparkten Scorpio, wird sicher wieder verdammt kalt werden, trotz vin rouge und Baguette.

Nur das Bier, das ist hier schlabbrig, wie Wasser, tut aber auch seine Wirkung, vor allem musst du alle fünf Minuten aufs Pinkolatorium, aber die Franzmänner sind schon Marken für sich, rauchen darfst du hier nicht überall, in den Kneipen ist es manchmal erlaubt, und dann wieder nicht. Ich sitze noch hier im Judenviertel am Internetcafé, wenn eine(r) mich heute noch anmailt, kann er/sie ja nachkommen, noch warte ich!
6.2.07 18:46
 
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