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Teil 11 meiner Roadmovie

Mann, habe ich lange ausgesetzt, stimmt wirklich, und ihr glaubt es nicht, musste dann doch wieder zurück und erst jetzt geht´s endlich los, habe aber wieder ein weibliches Wesen an Bord, sie ist eine Art Tochter von mir, meistens lieb manchmal so traurig wie der Blick, den ich ab und zu in mein Portmonnaie werfe, wenn wieder nichts drin liegt.
Tja wir beide sind einfach ausgebüchst! Wird das ein Stress werden, nur schon morgen haben wir die Heimat hinter uns und dann schnurstracks nach Süden. Die "Tochter" ist noch recht jung, sie soll endlich mal franz und spanisch lernen und was von der Welt sehen, wenn sie nur nicht ununterbrochen quasseln würde, wie soll ich mich da konzentrieren? Und nun braucht sie unbedingt Makeup für die Augen oder was das ist. Mann. halt doch mal an, Jünni, ich will doch nur was, um mich schön zu machen. Aber du bist doch wunderschön, wozu sich dann wieder hässlich machen, mit Farbe und so?
Ihr Männer habt eben keine Ahnung, nur Autos im Kopf. OK, dann schieb erst mal ne CD rein, aber was, das auch dem Alten gefällt. Gleich halten wir dann mal an und machen PP (Pinkelpause). Und komm ja nicht auf die Idee, Heimweh zu bekommen nach all den Tieren, die du bisher hattest, ist jetzt mal Ende.
Dann sind wir, unser Schlachtschiff, die Süße und ich am ersten Etappenplatz, mal wieder in der Eifel, bei klirrender Kälte, so an die - 10° schätze ich mal, die Schlafsäcke können nicht warm genug sein. Honey war eben noch im Waschhaus und schon schläft sie fest und ausdauernd. Ich muss erst mal ein Bit runterkippen, was mir eine Spur von Wärme gibt, und was ist zu essen da? nur ein Kanten altes Brot. Um uns herum kein Mensch weit und breit zu sehen, jetzt sind die Fenster auch schon beschlagen, Atemhauch vor dem Mund, und einen Spalt muss ich ein Fenster offen halten,sonst kann ich nun mal nicht pennen, mir fallen beinah die Augen zu, Honey schläft den Schlaf der Unschuldigen. Ihr müsstet mal sehen, wie das auf dem Campingplatz in Prüm aussieht, schwarz, düster, eisig kalt, ruhig, alles nass, feucht, Eis und Schneereste, der eiskalte Wagen, hätte ich doch Standheizung, bin ja nicht Rockefeller, verdammt. Gähn und tschö, mal sehen ob wir zwei Ausreißer morgen bei der Kälte überhaupt wach werden und hier wieder in Gang kommen.
10.3.10 01:29
 
Letzte Einträge: Meine Reise nach Spanien 2017


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