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Road Movie Teil10

Also ich mach´s kurz, ich bin diesmal echt weg, allein und happy. mein Bett im Scorpio ist gemacht, einfach die hintere Sitzbank umgekippt, und jetzt habe ich eine Liegefläche von fast zwei Meter, die Füße liegen beim Schlafen im Kofferraum, außerdem muss ich diagonal liegen, sonst rasier ich mir den Kopf, leider kann natürlich jeder reinsehen, wenn es hell wird, aber die Spanner sehen nicht viel, nämlich mich im Schlafsack, und das ist eh inattraktiv.
Auf der Autobahn in Frankreich ist nicht viel los, ganz oben, hinter der luxemburgischen Grenze, hier möchte ich wirklich nicht bleiben, alles sieht irgendwie triste aus, und dann kommt diese komische Kirche, direkt neben der Autoroute, in Thionville, scheint ne arme Stadt zu sein, was man so im Vorbeifahren sieht, nur hier halte ich auf keinen Fall an, was will ich denn da?
Später kommt dann Metz, das an der Mosel liegt, die jetzt andauernd überquert wird, die Autoroute schlängelt sich einmal auf dem rechten, dann wieder auf dem linken Ufer. Ein Idiot will mich schneiden, kann er ruhig machen, ich gehe allem aus dem Weg, was meiner lieben Karre weh tun könnte, das hat sie nciht verdient, und ich will ja auch noch lange darin rumhängen.
Und dann passierte es, ich musste an einer der so einfallslos gebauten Servicestationen halten, geschickt habe ich direkt vor dem Tankshop geparkt, um nicht einsam zu stehen. Also ich mache die Rückenlehne nach hinten und ein Nickerchen.
Als ich endlich fest eingeschlafen war, klopfte es auf einmal, neben mir an die Scheibe, ein undurchsichtiger Typ wollte, dass ich ihm aufmache. Da war er natürlich schief gewickelt, so schnell kann man den ollen Günni nicht aufs Kreuz legen, erst habe ich benommen wie ich war, mal den Sitz wieder hoch gemacht, dann überlegt, was der Typ eigentlich wollte, ich solle ihm ein Überbrückungskabel an meine batterie anschließen, er könne nicht mehr starten. Als ich nach hinten rechter hand blicke, sehe ich einen anderen noch finsterereb Type, der wohl darauf wartete, dass ich aussteige um die Motorhaube zu öffnen und das kabel anzuklemmen. Aber nichts dergleichen, Der Junge (also ich) ist jetzt weider hell wach, ich lasse die sechs Zylinder an und meine kiste schnurrt gabz langsam rückwärts aus der Lücke raus, der Franzmann ist entrüstet, oder besser gesagt, er spielt den Beleidigten, von wegen die Boches wollen nicht mal helfen.

Miten auf dem fast leeren parkplatz halte ich an, um kurz zu schiffen, dabei nach allen Seiten sichernd, die zwei verfolgen mich mit ihren glotzenden augen. Als ich mich langsam wieder auf die Autobahn einschlängele, fahren sie schon mit dem angeblich defekten wagen vorbei, ich bin noch mal davopn gekommen, aber ab jetzt herrscht in meinem Oberstübchen Alarmstufe zwei.
nach ein paar Schlucken Vin rouge berichte ich gleich, wie´s weiter geht. OK?
15.9.09 16:51
 
Letzte Einträge: Meine Reise nach Spanien 2017


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